Zwangsversteigerung - Wege aus dem Tal heraus

Mann mit Aktentasche geht weg

Notleidende Immobilien

In diesem Beitrag geht es um ein emotionales und schwieriges Thema

Was ist damit gemeint?


Bei notleidenden Immobilien geht es um Immobilien, bei denen die Eigentümer Schwierigkeiten haben, die Raten für die Darlehensrückzahlungen aufzubringen. Dabei ist es egal, ob es private oder gewerbliche Immobilien sind.

 

Zahlungsschwierigkeiten können viele Gründe haben und sehr oft erleben wir, dass die Menschen unverschuldet in diese Situation geraten. Hohe finanzielle Nöte können auftreten zum Beispiel durch eine Bürgschaft für das Haus der Kinder oder durch den Tod eines der Dahrlehensnehmer.

 

Wird die Bürgschaft nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit des Darlehensnehmers in Anspruch genommen, kostet es den Bürgen oft das eigene Haus. Damit verliert der verbliebene Darlehensnehmer neben dem geliebten Menschen, auch noch sein Heim. Schlimmer geht es dann kaum noch!

Was aber tun, wenn das Gespenst der Zwangsvollstreckung vor der Tür steht?

Jetzt kommt Ihre schwerste Aufgabe ….. treffen Sie eine Entscheidung!


Bleiben Sie unter allen Umständen mit Ihrem Gläubiger im Gespräch und suchen Sie sich einen Immobilienmakler. Fragen Sie im Freundes- und Bekanntenkreis herum, welcher Makler sich mit diesem Thema sehr gut auskennt und seriös beraten hat.

Zwei Personen beraten sich

Möchten Sie mehr zu diesem Thema erfahren? Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin mit uns! Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie!

Warum in dieser Situation eine Immobilienmakler beauftragen?

Was Sie wissen müssen ist, dass Sie selbst dann, wenn die Zwangsversteigerung bereits angeordnet und im Grundbuch eingetragen ist, Sie Ihr Haus immer noch alleine verkaufen können. Sie könnten das tatsächlich alleine versuchen. Gründe wie Scheidung, Jobverlust, Tod oder ähnliches führen über Monate zur Zwangsvollstreckung und zehren entsprechend seit Monaten an den Nerven. In der Phase der Zwangsvollstreckung sind Sie vermutlich emotional nicht in der Lage, einen sehr guten Verkaufspreis zu erzielen. Spätestens jetzt sollten Sie die Kompetenz eines professionellen Immobilienmaklers in Anspruch nehmen. Der Immobilienmakler hat genügend Abstand von Ihrer individuellen Situation und entsprechend viel Erfahrung im Umgang mit Kaufinteressenten und Gläubigerbanken. Der richtige Makler wird Ihre Immobilie optimal vermarkten, den bestmöglichen Kaufpreis erzielen, mit den Gläubigerbanken verhandeln und im besten Fall erreichen, dass Sie bei Bedarf eine Restschuldbefreiung erhalten. Ihr finanzielles und vor allem emotionales Wohl steht im Fokus.


Viel besser wäre es natürlich, wenn Sie nicht so lange warten, bis die Zwangsvollstreckung angeordnet wird. Suchen Sie sich einen Immobilienprofi, wenn es sich abzeichnet, dass die Gespräche mit den Gläubigern schwieriger werden. Es gibt ihn auch in Ihrer Nähe. Lassen Sie sich beraten und helfen! Vielleicht wird sogar ein Käufer gefunden, der sein Geld lediglich anlegen möchte und nicht selbst einziehen will. Sie könnten dann eventuell als Mieter in Ihrem geliebten Zuhause und in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben.

Drei Personen beraten am Tisch vor dem Laptop

Fallbeispiel

„Eine Stralsunder Familie besitzt ein wunderschönes Haus in begehrter Wohnlage, direkt an der Sundpromenade. Das Leben meint es gut mit der Familie. Die Kinder wachsen zu fleißigen Menschen heran. Die Familienmitglieder gehen respektvoll und liebevoll miteinander um.


Der Sohn ist erfolgreich in seinem Job. Er möchte für seine Familie ein altes Bürgerhaus in der Altstadt von Stralsund sanieren und in ein Zuhause verwandeln. Der Kostenvoranschlag ist hoch und die Bank verlangt eine Bürgschaft der Eltern, um das Darlehen zu genehmigen. Die Eltern glauben fest an den Sohn, lieben die Schwiegertochter und waren ganz verrückt nach der Enkeltochter. Die Bürgschaft wurde gerne eingegangen.


Die Arbeiten begannen, die üblichen Schwierigkeiten stellten sich ein und wurden gemeistert. Alles ging gut voran. Vier Monate nach Beginn der Arbeiten flog der Sohn  zu einem Geschäftstermin nach München. Auf dem Rückflug geriet das Privatflugzeug in ein Unwetter und verunglückte. Keiner der 4 Insassen hatte den Absturz überlebt.


Ich glaube niemand, der diese Situation nicht selbst erlebt hat, kann erahnen, was es heißt den eigenen Sohn oder den geliebten Ehepartner zu Grabe zu tragen! Zu diesem Schicksalsschlag kam, dass die Schwiegertochter mit dem Verlust des Mannes nicht überwinden konnte und mit allen Dingen des täglichen Lebens völlig überfordert war. Die Enkeltochter zog für mehrere Monate zu den Großeltern.


Eines Tages meldete sich dann auch noch die Darlehensbank für die Sanierung des Bürgerhauses bei den Eltern, um die Bürgschaft in Anspruch zu nehmen. Die Raten für das Darlehen waren seit Monaten nicht bezahlt und die verzweifelte Schwiegertochter hatte auf keine der Mahnungen und Gesprächsangebote reagiert. Nun kamen zu dem Verlust des Sohnes auch noch finanzielle Probleme dazu. Wie sollte es weiter gehen? Es war fast zu viel!


Nach dem Besuch des Gutachters der Bank, der das geliebte Haus der Eltern für die Zwangsvollstreckung bewertet hatte, lagen die Nerven am Boden und die Eltern saßen verzweifelt am Küchentisch. Keiner sprach. War das das Ende?


Plötzlich nimmt der Mann die Hände seiner Frau, sieht ihr fest in die tränennassen Augen und sagt: Unser Sohn hat es verdient, dass wir alles tun, um durch diese schwere Zeit zu kommen. Wir lassen nicht zu, dass wir alles verlieren. Im Namen unseres Sohnes….lass uns nachdenken! Wir schaffen das!


Am nächsten Tag suchte er den Vertreter der Gläubigerbank auf. Er sprach mit ihm über die Situation und bekam einen kompetenten Immobilienmakler genannt, der zeitgleich mit der Vorbereitung der Zwangsvollstreckung in die Vermarktung des teilweise sanierten Bürgerhauses begann und einen Investor für die wunderschöne Villa an der Sundpromenade suchte. Noch bevor der erste Versteigerungstermin stattfand, war der Investor für die Villa gefunden. Die Eltern blieben als Mieter im Haus und mussten sich nun auch nicht mehr um die Instandhaltung des Gebäudes kümmern. Das Altstadthaus wurde im 2. Versteigerungstermin verkauft.


Die Schwiegertochter war nun schuldenfrei. Tochter und Mutter kamen sich wieder nah. Bis heute dankbar, bringen sie bei jedem Besuch einen Blumenstrauß für die Schwiegereltern mit.“

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Fazit

Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass Sie niemals in die Situation der Zwangsvollstreckung gelangen! Wenn aber doch, bitte, treffen Sie rechtzeitige eine Entscheidung! Den Kopf in den Sand zu stecken hilft nicht und löst auch das Problem nicht.


Reden Sie mit Ihren Gläubigern und suchen Sie sich Hilfe bei einem Immobilienprofi! Es gibt sicher einen Weg aus dieser problematischen Lage heraus! Lassen Sie die Sonne wieder für sich scheinen!

Sonnenaufgang im Nebelwald

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